Aktuelle Links


Sehr lesenswertes Interview mit Prof. Dr. Matthias Wemhoff in der BERLINER ZEITUNG:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mit-dem-schloss-bekommt-berlin-wieder-ein-zentrum-23677852


Schinkels Erbe in Berlin – ein Trauerfall? Neuer Radiobeitrag zur Friedrichwerdersche Kirche. Der Beitrag ist 25 Minuten lang – das ist eine andere Qualität als die üblichen Fünfminutenbeiträge. Peter Lemburg kommt zu Wort, Pfarrer Frielinghaus, Antje Kapek, Jörg Haspel. Geisel, Lüscher und Spallek haben ein Interview verweigert.
http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturtermin/Schinkels-Erbe-in-Berlin-ein-Trauerfal/kulturradio/Audio?documentId=34007292&topRessort=radio&bcastId=9839182
Verfügbar leider nur bis 17.03.16


Ausbau des Straßenbahnnetzes. Eine Forderung des SPD-Fachausschusses Mobilität:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/mit-der-strassenbahn-zum-zoo-und-nach-spandau-23663628?dmcid=sm_fb_p


3D-Modell Potsdam von Andreas Hummel:
http://potsdam.damals-heute.de/potsdam/nikolaikirche-suedseite-1850/panoramazeitreise/efb46aa26680ae309a9e7714238c146d/
Die Visualisierungen von Andreas Hummel sehen großartig aus! Ihre Betrachtung im Browser funktioniert intuitiv und sehr zügig.


 

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Argumente für die Mitte. Argumente der Planungsgruppe Stadtkern für die Zukunft der Berliner Mitte

In der Auseinandersetzung mit dem Stand der Diskussion, der Planungshaltung und den konkreten Planungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz hat die Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin e.V. die wichtigsten Fragestellungen und Argumente für die Mitte zusammengestellt. Diese sollen dazu beitragen, den Stadtdialog zu versachlichen.

Planungsgruppe Stadtkern_Argumente fuer die Mitte_2015-05-12

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Petition für eine schöne und historische Berliner Mitte!

Das Bürgerforum Berlin engagiert sich bekanntlich für ein neues Stadtquartier mit attraktiven Straßen und Plätzen in der Berliner Mitte. Wir befürworten zeitgemäße Wohn-, Geschäfts- und Kulturhäuser auf den Verkehrs- und Freiflächen des Stadtkerns und schlagen eine Orientierung am Stadtgrundriss der 1920er Jahre vor. Bitte unterstützen Sie in diesem Sinne eine aktuelle Petition der Berliner Bürgervereine für eine schöne und historische Mitte. Ihre Unterstützung benötigt keine Anmeldung bei der Plattform http://www.change.org und dauert nur wenige Sekunden:

Petition der Bürgervereine für eine schöne und historische Mitte

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Karte der verlorenen Gotteshäuser in der Berliner Mitte

In der Karte sind zu den einzelen Standorten verlorener Gotteshäuser innerhalb der rot eingezeichneten Akzisemauer sowohl Zeichnungen von Lutz Krause, die das ehemalige Gotteshaus im heutigen Stadtraum vor Augen stellen, als auch Thumbnails historischer Fotografien der Gotteshäuser verknüpft.   

Autor: Ralph Bauer

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. November in der St. Thomas-Kirche in Berlin-Kreuzberg.

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Der Kaiser hat ja nichts an! Grundsätzliche Kritik am Dialogprozess “Alte Mitte, Neue Liebe”

 

Das Ende der ersten Phase der angeblichen Stadtdebatte zur Berliner Mitte war Anlaß, Resummee zu ziehen. Der vom Senat grundsätzlich falsch angelegte Dialog hat bislang keinerlei Fortschritt der festgefahrenen Debatte gebracht. Die Kritik der Planungsgruppe Stadtkern gibt etliche Hinweise für eine Neuausrichtung.

Die Kritik der Planungsgruppe als PDF:

Planungsgruppe Stadtkern_Der Kaiser hat ja nichts an_2015-07-14

Bericht des Tagesspiegels:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-die-alte-mitte-in-berlin-alte-mitte-in-berlin-sinnlose-verschwendung-oeffentlicher-mittel/12068702.html

 

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Harald Bodenschatz: DREI THESENBLÖCKE ZUR HISTORISCHEN MITTE BERLINS

Beitrag zum Fachkolloquium 1 der „Stadtdebatte ‚Berliner Mitte 2015. Alte Mitte – neue Liebe’“ am 15.06.2015

  1. Thesenblock

Wenn ich von historischer Mitte spreche, meine ich damit dasjenige Stadtgebiet, das im Mittelalter besiedelt war. Das für dieses Verfahren ausgewählte weitaus kleinere Gebiet, der Freiraum am Fernsehturm, ist historisch, mit Verlaub gesagt, unsinnig – denn bis vor 50 Jahren war es kein klar unterscheidbares Gebiet, sondern untrennbarer Teil der Berliner Mitte. Diese Auswahl gäbe nur dann einen Sinn, wenn man, was ich niemandem unterstelle, die 750 Jahre Geschichte vorher vergessen möchte. Der große Freiraum entstand erst nach dem Bau der Mauer, als die Mitte zum Stadtrand von Ost-Berlin wurde. Zudem hat die Auswahl eine fatale strategische Konsequenz: Sie verstärkt die Konfrontation der sich inzwischen herausgebildeten Lager statt sie aufzulockern.

  1. Thesenblock

Die historische Mitte heute ist vor allem das Produkt der beiden sehr unterschiedlichen Diktaturen auf deutschem Boden. Das gilt für die in europäischer Perspektive einzigartige Geringschätzung der alten Stadt, das gilt für die Produktion der vielen Freiräume und Brachen, die der Enteignung privaten Immobilieneigentums geschuldet sind, und das gilt für den radikal autogerechten Umbau der Mitte, der ebenfalls im europäischen Vergleich außerordentlich ist. Das Ergebnis ist eine Mitte mit verstümmelter Geschichte, eine zerstückelte Mitte, die in sich und mit ihren benachbarten Quartieren schlecht vernetzt ist.

  1. Thesenblock

An diesem Wochenende konnten viele erahnen, dass das Humboldtforum, ob es gefällt oder nicht, die Berliner Mitte tief greifend verändern wird. Wie übrigens schon das barocke Schloss der Hohenzollern, das dazu beigetragen hat, das alte Berlin in den Schatten zu stellen, zu vernachlässigen, abzuwerten. Doch was bedeutet der neue staatliche Großbau heute für die historische Mitte? Er zeigt zunächst, dass die nördliche Spreeinsel sich dynamisch verändert, während die übrige Mitte historische ihren Sinn verloren hat, stagniert, zurückbleibt.

Aus den drei Thesenblöcken lassen sich drei Schlüsselaufgaben ableiten:

  1. Die gesamte historische Mitte sollte wieder zusammengefügt und mit einer neuen Sinnstiftung reurbanisiert werden.
  2. Die autogerechte Mitte sollte in eine fußgängerfreundliche Mitte transformiert werden.
  3. Die Mitte sollte an die gesamten etwa 800 Jahre Geschichte erinnern, nicht nur an die letzten 50 Jahre.
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Prof. Bernd Albers: “Planungen für die Berliner Mitte aus den Jahren 1991 bis 2014“

Der nächste Termin unser Fortbildungsreihe “Gegenwart und Zukunft des Berliner Stadtkerns” naht heran:

Prof. Bernd Albers, Architekt
“Planungen für die Berliner Mitte aus den Jahren 1991 bis 2014“

Datum: Dienstag, 2. Juni 2015, 18.30-20.30 Uhr  
Ort: Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek, Breite Straße 36, Berlin-Mitte
Eintritt: frei (Spende erbeten)

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Argumente für die Berliner Mitte

Die Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum hat gute Argumente für die Berliner Mitte und gegen die gängigen „easy answers“ der Freunde des modernen Städtebaus zusammengestellt. Die Lektüre dieser Argumentation ist die ideale Vorbereitung auf den debattenreichen Sommer, der vor uns liegt: Am 15.6., 22.6., 27.6. und 5.9. wird öffentlich über die Zukunft der Berliner Mitte diskutiert werden (http://stadtdebatte.berlin.de).

Planungsgruppe Stadtkern_Argumente fuer die Mitte_2015-05-12

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Fortbildungsreihe des Bürgerforum Berlin e.V.: Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Berliner Stadtkerns

Die Berliner wissen wenig über die Mitte ihrer Stadt: weder wo sie liegt, noch wie alt sie ist, wie sie vor 1933 ausgesehen hat und was heute von ihr noch übrig ist. Und erst recht besteht in der Berliner Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung Unklarheit darüber, wie Berlin mit seiner Mitte künftig umgehen sollte.

Das Bürgerforum Berlin e.V. greift diese Tatsache auf. An acht Vortrags- und Diskussionsabenden stellen sich Fachleute dem Gespräch. Ausgehend von den zurückliegenden vier Abenden, die dem „Blick zurück“ gewidmet waren, richten sie im Mai und Juni den „Blick nach vorn“. So werden Fragen des Verkehrs, Planungen der neuen Mitte, Fragen der Umsetzung und eben der möglichen Zukunft des Zentrums diskutiert. Die Veranstaltungen bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Der Eintritt ist frei (Spende erbeten).

Ort: “Berlin-Saal” der ZLB in der Breiten Straße 36 (2. OG)

Nächster Termin:

19.05.2015 (18.30-20.30 Uhr)

Bodo Fuhrmann (Verkehrsplaner):Fragen des Verkehrs”

 

Download des Programms

 

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Mitte! 150 Jahre Transformation des Berliner Stadtkerns 1865-2015

Mitte April 2015 hat das Bürgerforum am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus seine Open-Air-Ausstellung zur Berliner Mitte eröffnet.

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Vor Ort erwartet Sie eine bilderreiche Ausstellung mit den wichtigsten Informationen zur Geschichte der Berliner Mitte. Sie ist bis Ende August 2015 zugänglich.

Die Ausstellung ist ein Beitrag des Bürgerforums zur „Stadtdebatte Berliner Mitte 2015“ des Berliner Senats: http://www.altemitte-neueliebe.de

Flyer zur Ausstellung (PDF, 0,3 MB)

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